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Der erste richtige Tag im PJ – Pascals Erfahrungs-Blog

In den Kittel gehüllt wanke ich noch ein wenig müde zur Frühbesprechung an meinem ersten „richtigen Tag“ meines PJs. Gefäßchirurgie also… mhmmm… das ist jetzt ein Teil der Chirurgie, den ich eigentlich nicht ganz oben auf meiner Liste hatte, aber was soll‘s.

In der Klinik rotieren die PJler alle 4-5 Wochen durch verschiedene Abteilungen in der Chirurgie. Für mich stehen neben der Gefäßchirurgie noch die Herz/Thoraxchirurgie und die Allgemein/Viszeralchirurgie auf dem Programm.

Hier wäre es vielleicht gut, einen ersten gut gemeinten Ratschlag da zu lassen: Schraubt Eure Erwartungen für die verschiedenen Tertiale etwas herunter, dann sinkt die Gefahr erheblich, dass Ihr frustriert werdet bzw. Ihr fangt damit so einige Blutdruckspitzen ab. 🙂

Die ersten Schritte auf der Station sind geprägt von „Hallo ich bin Pascal, der neue PJler“. Den ein oder anderen Arbeitsauftrag bekomme ich bei den Begrüßungen direkt mit auf den Weg und so erledige ich die ersten Blutabnahmen, es kommt zu meinen ersten frustranen Versuchen, venöse Zugänge zu legen und ich lerne schon mal ein wenig den Materialraum kennen.

Die wichtigsten Personen für einen PJler sind immer die Assistenzärzte, denn mit denen hat man den Großteil des Tages zu tun und diese bestimmen, zumindest in der ersten Zeit, was man so alles zu tun und zu lassen hat.

Nach dem ersten Tag, kann ich zumindest berichten, dass es keine riesen Idioten auf der Station zu geben scheint und alle mit sich reden lassen. Dass es hier und da mal zu Missverständnissen oder gar zu Diskussionen kommt, da bin ich mir sicher, denn: Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden…

Bis dahin, haltet die Stellung!

Foto: Pascal Sabellek

                        Pascal, Essen